Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Antonio Rubino » Waldgottheiten » Aigle


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Aigle

In dichtem Laube steht der Wald und schwer von Früchten,
die Flüsse wandeln sich in weiße Blüten und Saphir:
Unter den grünen Bögen kreist eine verlassene Seele
in düsterem Reigen um fahle Feuer.
Wie die klaren Quellen des Lebens,
in Sonn’licht und flackernde Schatten gekleidet,
tanzest du, Aigle, in trägem Takt.
Und nahe dir, hellweiß und blond zwischen Nymphen,
in heiterem Schweifen das Blattwerk nachzeichnend,
unter des Laubes Schattengeheimnis,
wo der rastloseste Schatten trauert,
in schimmernden Perlen und flüssigen Kristallen
fließt der Lymphen raue Freude.

Aus dem Italienischen von
© Bertram Kottmann:

Egle

Frondeggia il bosco d'uberi verzure,
Volgendo i rii zaffiro e margherita:
Per gli archi verdi un'anima romita
Cinge pallidi fuochi a ridde oscure.
E in te ristretta con le mani pure
Come le pure fonti della vita,
Di sole e d'ombre mobili vestita
Tu danzi, Egle, con languide misure.
E a te candida e bionda tra li ninfe,
D'ilari ambagi descrivendo il verde,
Sotto i segreti ombracoli del verde,
Ove la più inquïeta ombra s'attrista,
Perle squillanti e liquido ametista
Volge la gioia roca delle linfe.

Antonio Rubino
Aus der Sammlung Waldgottheiten

  
  

Vorheriges Gedicht von Antonio Rubino Nächster Text von Antonio Rubino
   Gefällt Dir das Gedicht von Antonio Rubino?   
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
19./20. Jh.  • Pierre Louys: Hirtenlied 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek