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Allseitig

Himmel nur und Meer,
Keine Wolken scheiden
Die vermälten Beiden,
Stille ringsumher.

Ihr nur euch bewegend,
Wogen! sagt wohin?
Jeder Himmelsgegend
Zu, seh' ich euch ziehn.

Von den vielen Wogen,
Die hinausgezogen,
Alle, alle noch
Sind im Port gestrandet.
Dünkt euch das gelandet,
Wogen, zieht ihr doch?

Ströme, Menschengeist,
Hin zu allen Küsten,
Zu Oasen, Wüsten,
Wo ein leben kreist.
Schaue, lies und sammle,
Wo ein Laut nur stammle;

Und an Herzen lausche,
Wie's in ihnen rausche,
Wenn des Blutes Wellen,
Leidenschaft gepackte
Sich als Katarakte
In der Brust zerschellen.
Und in jeder Feme,
Kühner Menschengeist,
Landend, strandend lerne,
Was das Leben heißt!

Ludwig August Frankl-Hochwart
Aus der Sammlung Seefahrt

  
  


Ludwig August Frankl-Hochwart   

Ludwig August Frankl-Hochwart


   


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