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Der Spiegel

Kind.

Du bist ein böser Spiegel, du!
Ich komme dir so nahe zu,
Und häßlicher nur zeigst du mich.
Wart’, Spiegel, ich zerbreche dich!

Spiegel.

Mein Kind, es thut mir leid dafür,
Daß du so gerne kommst zu mir;
Ich muß dich zeigen, wie du bist,
Da dieses meine Art so ist.

Kind.

So bleib’ ich lieber fort von dir,
Da du so wenig schmeichelst mir.

Spiegel.

Mach’s, wie du willst, denn treu und rein
Und wahrhaft muß ein Spiegel sein.

August Corrodi, 1876
Aus der Sammlung Fünfzig Fabeln und Bilder aus der Jugendwelt

  
  


August  Corrodi   

August Corrodi


   


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