Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » August Corrodi » Fünfzig Fabeln und Bilder aus der Jugendwelt » Der Mond


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Der Mond

Knabe.

Mond, wie sonderbar bist du,
Nimmst bald ab und nimmst bald zu.
Seh’ dich oft in vollem Glanz,
Und dann wieder dunkel ganz.

Mond.

Kann nicht helfen, liebes Kind,
Denn die große Sonne find’t
Oft nicht Zeit, mich zu erhellen,
Dann muß es an Glanz mir fehlen.

Knabe.

Hast du denn kein eigen Licht?

Mond.

Nein, das hab’ ich wahrlich nicht;
Bin ein armer, blinder Mann,
Wenn die Sonn’ nicht scheinen kann.

August Corrodi, 1876
Aus der Sammlung Fünfzig Fabeln und Bilder aus der Jugendwelt

  
  


August  Corrodi   

August Corrodi


   


Vorheriges Gedicht von August Corrodi Nächster Text von August Corrodi
   Gefällt Dir das Gedicht von August Corrodi?   
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
1903  • Kempner: Ein armer Mann, ein Armer 
19. Jahrhundert  • Daumer: Bin ja nur ein armer Schwamm... Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Peschkau: Ein armer Mann 
18./19. Jh.  • Justinus Kerner: An Johannes Lämmerer 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek