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Freude am Dasein

Erfreuender Gedanke:
Gott rief ins Leben mich!
Mit meinem höchsten Danke
Verehr ich, Vater, dich.
Der du das Lebenslicht
Zur fernsten Sonne sendest,
Du, guter Vater, wendest
Von mir dein Auge nicht.

Du hast mit edlen Freuden
Dies Dasein überhäuft,
Das selbst im Druck der Leiden
Zu Kraft der Tugend reift.
Solch Heil hast du verliehn,
Nicht bloß, es zu besitzen:
Ich soll es weislich nützen,
Und sorgsam es erziehn.

O, dass ich nicht versäume
Das Heil der Erdenzeit!
Es ruhn in ihr die Keime
Zu einer Ewigkeit.
Das ist, was mich erhebt!
Das ist der Trostgedanke,
Der, wenn ich zaghaft wanke,
Mit Kraft mein Herz belebt.

Des Unmuts Träne netze
Mein dankbar Auge nie!
Viel sind der Weisheit Schätze,
Die uns dies Sein verlieh;
Groß ist das Glück zu s e i n,
Dich Höchster zu erkennen,
und Vater dich zu nennen;
Heil mir! dies Glück ist mein.

Elisa von der Recke

  
  


Elisa von der Recke   

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