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Seelensingen

"Es ist ein Wille, der in der belebten und
unbelebten Natur nach Dasein dürstet."
(Schopenhauer.)

Nichts Stummes gibt es auf der Welt
Was Gott rings um uns her gestellt,
Und sei's auch von den kleinsten Dingen:
In jedem lebt ein Seelensingen.

Im Morgenrot und Mondenlicht,
In Nebeln und in Wäldern dicht,
Regt sich ein innerstes Begehren
- Zu reden ... Und die Dichter hören

Der Allnatur die Stimmen ab,
Vom Stern herunter bis ins Grab:
Wie jedes Ding nach Dasein dürstet
Und Gott die Steine selbst gefürstet,
Wie jedwed' Ding hat eignes Tönen,
Vom Gras bis zu den Menschensöhnen.

Karl Ernst Knodt
Aus der Sammlung Sehnsucht

  
  

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