Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Dr. Owlglaß » Im letzten Viertel » Mondnacht


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Mondnacht

I.

Nun wandert wieder blank und prall
der alte, treue Mond durchs All.
O seht ihn doch,
wie er die Wolkenbank erklimmt,
so himmelhoch,
und auf dem dunklen Wasser schwimmt!

Du Zauberer im Silberhof,
dess’ seliger Glanz zur Erde troff:
die weite Flur,
Busch, Teich und Moos und Wald und wir
sind Eines nur,
sind alle Eins und ruhn in dir.

II.

Zur Wallfahrt hat zag
sich der Mond aufgemacht,
und dem goldenen Tag
folgt die silberne Nacht.

Summt leise vor sich hin,
immerfort, ohne Ruh’.
Und die Wälder und Berge
hören atemlos zu.

Weit und breit alles Land,
das sie sehnend vernimmt,
wie ein Schifflein vom Strand
stößt es ab und — verschwimmt.

Dr. Owlglaß
Aus der Sammlung Im letzten Viertel

  
  

Vorheriges Gedicht von Dr. Owlglaß Nächster Text von Dr. Owlglaß
   Gefällt Dir das Gedicht von Dr. Owlglaß?   
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
19./20. Jh.  • Preuschen: Mondnacht     
19./20. Jh.  • Heyse: In der Mondnacht     
19./20. Jh.  • Knodt: In einer Mondnacht Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Morgenstern: Wintermondnächte - III. 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek