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Tränen ernten

Du suchst dein Glück, und erntest Tränen.
Und deine Liebe wird zu Leid.
Du schweigst, doch du wirst kurz erwähnen:
Durch meine Finger rinnt die Zeit.

Du hoffst bis an dein Lebensende.
Die Wirklichkeit ist nie ein Traum.
Die Freude nimmt oft eine Wende,
und eine Frage steht im Raum.

Du zielst, doch du wirst niemals treffen.
Dein Vorbild ist ein Mann von Welt.
Und du beginnst ihm nachzuäffen.
Es ist ganz schlecht um dich bestellt.

Trotz allem scheinst du unbekümmert.
Ein Feind hat dich längst im Visier.
Und wenn die Lage sich verschlimmert,
dann hilft dir auch kein Hauptquartier.

Du suchst dein Glück, und musst erkennen.
Es hat wie immer keine Zeit.
Du kannst nur in dein Unglück rennen.
Das tut dir später sicher Leid.

Roman Herberth, 2012
Aus der Sammlung Über das Glück

  
  


Roman  Herberth   

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