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Tränen

Sei tapfer wenn die Tränen fließen.
Es kommt oft anders als man denkt.
Benutze sie zum Blumen-gießen.
Schon vieles hat sich eingerenkt.

Anscheinend hast du Grund zum Weinen.
Doch was verschafft so viel Verdruss?
Du bist seit gestern auf den Beinen
und fährst mit mir im Linienbus.

Wahrscheinlich kann dich keiner trösten.
Nun schneuzt du in dein Taschentuch.
Die Leute, die am Fenster dösten,
die greifen schnell nach ihrem Buch.

Ich habe dich sofort bedauert.
Der Grund der Tränen - unbekannt.
Du wirkst versteinert, zugemauert.
Und weilst in einem fernen Land.

Nun kommt für mich die Haltestelle.
Ich steige aus, bin nicht vergnügt.
Ich wünsche dir für alle Fälle,
dass sich dein Schmerz zum Guten fügt.

Roman Herberth

  
  


Roman  Herberth   

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