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Trüber Tag

Ich blick' hinaus in einen regennassen Tag,
sehe Kapuzenträger auf den Straßen,
die noch im Warmen eben saßen
und doch hinaus gingen – welche Plag'.

Die Mütz' weit vorn, weit im Gesicht.
Chamäleons durch die Straßen eilen
ohne Zeit hier zu verweilen.
Der Regen heut die Sonne bricht.

Ein einzig aschegraues Sein
regiert und hat Einkehr gehalten.
Es sprießt und kann sich ganz entfalten
in allen, rein – getrübter Schein.

Verlorener Glanz vergangener Zeiten,
zweifelhaft umgibt er uns
schmeichelhaft mit einer Gunst,
der wir können nicht entgleiten.

So lang die Sonne nicht vergessen,
ist die Hoffnung nicht verloren,
wird ein neuer Tag geboren,
dessen Glanz wir nicht ermessen.

© Sebastian Dommel, 2011

  
  


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