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AN ELLY NEY

(Gesprochen vom Verfasser bei einem Konzert der Pianistin im
St. Pö'ltner Stadttheater anläßlich ihres sechzigsten Geburtstages,
September 1942)

Was zaubern deine Hände? Licht. Sie stiften
das Menschliche zum andernmal, bewahren
das Göttliche, verweigern sich den Giften
und geben unserm Recht auf Reinheit statt.

Du führst das Herz hinan in jenen klaren
Bereich der wirksam ewigen Liebesschriften
und fügst es dienend ein dem Wunderbaren:
Geist, der den Stoff längst überwunden hat.

Da du die Kunst, o ihre ganze Glut
zur Mutter hast (ich stamm aus gleichem Schoße),
verlangt mich lang' schon, Schwester dich zu nennen.

Laß unsre Leben loh am Gott verbrennen,
zu bändigen das nam- und fassungslose
Geschehn im Schönen, das in sich beruht.

Josef Weinheber

  
  

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