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Laß mich --

Ich bin wohl zu lange einsam gewesen,
nun mag ich nicht mehr unter Menschen gehn,
ihr Lachen verwirrt mich, fremd ist mir ihr Wesen,
ich kann ihre Sprache nicht mehr verstehn.

Sie reden von Sehnsucht, von Glück und von Liebe,
sie sagen, das Glück wär nur Leben zu zwein –
als ob da nicht immer ein Schatten bliebe,
als ob ich nicht dennoch, ach dennoch – allein!

Fern brausen und branden die Wellen des Lebens,
ein Lied klingt herüber im Dämmerschein,
ich hör’ eine Stimme – rufst du mich? . . . Vergebens –
mein Tag ist vorüber – o laß mich allein!

Leon Vandersee
Aus der Sammlung Verwehte Blüten.

  
  

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