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Gewitter

Wolkenmonster schreiten kraftvoll,
unaufhaltsam auf mich zu, 
toben, knurren, schnauben lautstark,
Schluss mit mollig warmer Ruh.

Bäume biegen sich wie Gräser,
durch die Hand des Sturms bewegt,
peitschend sich der Wind entfesselt,
über Land und Straßen fegt.

Aus dem Himmel tönt Gedröhne,
schimpft mit mir in rauem Ton,
Vögel flüchten panisch kreischend
vor dem mystischen Dämon.

Wassermengen prasseln nieder,
sintflutartig, wie ein Fluch, 
Bäche werden schnell zu Flüssen, 
ich im Dickicht Schutze such.

Wolkenmonster zieh’n von dannen,
haben mich nicht mal erkannt,
Vögel zwitschern wieder munter,
schwüle Luft, sie wurd’ verbannt.

Norbert van Tiggelen, 2010
Aus der Sammlung Mal dies, mal das

  
  


Norbert van  Tiggelen   

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