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Der Lebensbaum

Die Blätter fallen langsam
eines nach dem andern:
der Vater erst, dann die Mutter,
Freund um Freund,
alle Angebetete sinnesfroher Stunden.

Benommen stehst du unterm Lebensbaum
und siehst sie fallen.
Am Anfang hast du aufgeschrien,
dich aufgebäumt,
hast noch versucht, sie fest zu halten.

Nun bist du stiller
und lässt deine Hände sinken.
Denn auch der Baum schreit nicht,
wenn seine Blätter fallen.
Er steht und schweigt.

Hans-Wilhelm Smolik
Aus der Sammlung Philosophie

  
  

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