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Der Lebensbaum

Es liegt uns im Herzen, versenkt wie ein Traum,
Ein Körnchen, und schwillt da zum herrlichen Baum;
Das Körnlein im Herzen, so tief und so klein,
Es kann ja der heilige Glaube nur sein.

Daraus wächst ein Stämmchen und dies ist die Kraft
So Blätter, wie Blüten und Früchte erschafft.
Das Blatt ist die Hoffnung, die Blüte das Licht,
Die Frucht ist die Liebe, wer kennte sie nicht?

So tief in dem Herzen, und dennoch erhellt
Vom Strahle der Gottheit, verzweigt in die Welt,
Dies muss, wenn die Seele des Menschen nur rein,
Der alte urewige Lebensbaum sein.

Ja ja, in dem Schatten allein von dem Baum
Da ruht sich’s so herrlich, und wenn einst der Traum
Der Erde vorüber, dann wehen zur Ruh,
Zur letzten, die Blätter uns Kühlung noch zu.

Theodor Drobisch

  
  


Theodor  Drobisch   

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