Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Wilhelm Smets » Kleinere epische Dichtungen » Parabeln und Legenden » Balsam und Rosmarin


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Balsam und Rosmarin

Nah' einem blüh'nden Balsamstrauch
Stand ernst und still ein Rosmarin;
Im vollen Blätterschmuck wohl auch,
Doch wollt' er nicht erblühn.
Der Jüngling, der sie beide pflegt',
Er trat hinzu und sprach bewegt:

Des Mitleids schönste Blüthe ist
Die Thräne, die dem Unglück fließt,
Und Wein und Oel in Wunden gießt:
Doch, ach! der allertiefste Schmerz,
Der endlich bricht das wunde Herz,
Blickt stumm und thränlos himmelwärts.

Wilhelm Smets

  
  

Vorheriges Gedicht von Wilhelm Smets Nächster Text von Wilhelm Smets
   Gefällt Dir das Gedicht von Wilhelm Smets?   
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
  • Verfasser unbekannt: Rosmarin 
19./20. Jh.  • Johannes Baier: Mein Lieblingsstrauß     
19. Jahrhundert  • Zusner: Vernichtet ist mein Lebensglück 
Romantik  • Wilhelm Smets: Romanze vom Rosmarin 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek