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FLÜGEL

UNSICHTBAR umschimmern dich Flügel,
die dich entbreitet, Kind, von Blume zu Blume tragen,
schmetterlingleicht, doch schrumpfen sie täglich ein Stück schon.
Einmal am Hang der hinter dir wachsenden Tiefe,
die hinabgähnt, wo dich noch arglos dein Tritt trug,
wirst du, gemahnt vom Geist, nach den Schwingen tasten,
deren Schatten dir den Abgrund überbrückte.

Nimmer erneuern sie sich, doch andere werden,
— tröste dich — wenn du der Heimat treu bleibst,
mächtigen Rauschens, weiße Wandervögel,
dir vorausfliehn, und du wirst folgen können.

Richard Schaukal
Aus der Sammlung Herbsthöhe

  
  

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