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Ländliches Denkmal

Kreuze weihte die Armut hier zum stillen
Denkmal häuslicher Tugend, wert des Marmors
Der Triumphe verherrlicht, wert der schönern
Zähre der Nachwelt.

An der Linde des Kirchhofs winkt ein Grabstein.
Statt heraldisches Prunks, nur eine Rose!
Statt der Schriften von Gold, nur schwarze Lettern:
»Leser, so war Sie!«

Ihn, den dörflichen Jüngling, der mit roher
Kunst dem Grabe der Braut dies Mal gebildet,
Deckt ein Hügel zur Seit', in deiner Dämmerung,
Weide der Tränen!

Friedrich von Matthisson
Aus der Sammlung In der Fremde

  
  

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