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Der Jäger am Mummelsee

Gedicht von August Kopisch

Der Jäger trifft nicht Hirsch, nicht Reh,
Verdrießlich geht er am Mummelsee. —

„Was sitzet am Ufer? — ein Waldmännlein.
Mit Golde spielt es im Abendschein!“ —

Der Jäger legt an: „du Waldmännlein
Bist heute mein Hirsch, dein Gold ist mein!“

Das Männlein aber taucht unter gut, —
Der Schuss geht über die Mummelflut!

„Ho, ho, du toller Jägersmann,
Schieß du auf — was man treffen kann!

Geschenkt hätt’ ich dir all das Gold,
Du aber hast’s mit Gewalt gewollt!

Drum troll dich mit lediger Tasche nach Haus,
Ihr Hirschelein tanzet, sein Pulver ist aus!“„

Da springen ihm Häselein über das Bein,
Und lachend umflattern ihn Lachtäubelein.

Und Elstern stibitzen ihm Brot aus dem Sack
Mit Schabernack, husch, und mit Gick und mit Gack.

Und flattern zur Liebsten, und fingen ums Haus:
„Leer kommt er, leer kommt er, sein Pulver ist aus.

August Kopisch
Aus der Sammlung Sagen

  
  


August Kopisch   

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