Lockere TränenDie Tränen sitzen manchmal locker.
Man trauert nicht, man ist gerührt.
Gedanklich fällt man fast vom Hocker.
So wird die Seele aufgespürt.
Ein Liebesfilm im Flimmerkasten.
Man ist dabei, man fiebert mit.
Man drückt die Daumen, trägt an Lasten.
Und zwar bei jedem Filmausschnitt.
Oft nehmen Filme eine Wende.
Ein Kunst-und-Kniff, den jeder kennt.
Man wischt die Augen, das spricht Bände.
Nach Turbulenzen, Happy End. Roman Herberth, 2012 |