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Dir

Meinst du, dich hätt' ich vergessen,
Weil mein Lied oft mächtig klingt,
Kühn im Raume ungemessen
Wie ein junger Aar sich schwingt? -

Meinst du, süße Liebeslieder
Wären jetzt wol ausgeglüht,
Tönten nicht im Herzen wieder, -
Frühling wäre abgeblüht? -

Laß mich singen, laß mich sagen
Alles, was den Busen füllt;
Wollen, träumen, jubeln, klagen,
Giebt des innern Wesens Bild.

Und wenn ich das Schöne singe,
Denk' ich nur an dich allein,
Wenn ich heitre Kränze schlinge,
Ist's, dein Auge zu erfreu'n.

Wenn ich auf zum Himmel fliege,
Grüß' ich dich in deiner Welt;
Feire ich der Wahrheit Siege,
Bist du dieser Siege Held.

In Vergessenheiten tauchen
Könnt' ich Leben, Sonnenlicht,
Aber dich, Licht meiner Augen,
Seele meines Lebens, nicht! –

Ida Gräfin von Hahn-Hahn

  
  


Ida Gräfin von Hahn-Hahn   

Ida Gräfin von Hahn-Hahn


   


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