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Gedichte » Zeitgenössische deutsche Dichtung » Sebastian Dommel » Die Spinne und ihr Netz


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Die Spinne und ihr Netz

Eine Spinne, von der Moderne getrieben,
Geriet über ihr altes Netz ins Grübeln.
„Was kann ich ändern? Was brauch ich nicht?
Bekomme ich ins Dunkel Licht.
Sind wirklich alle Fäden wichtig,
Oder ist vielleicht der Eine nichtig?“
So trat die Spinne an ihr Netz heran,
Untersuchte die Fäden gar nicht lang,
Bis sie schließlich einen fand.
Hatte sie ihn schon gekannt?
Hatte selten ihn beachtet,
Wenn sie ihn nun so betrachtet.
„Kann doch gar nicht wichtig sein,
Darum schneide ich ihn ein.“
Doch dieses sollt ein Fehler werden,
Die Spinne fiel in ihr Verderben.
Denn der Faden, der nach oben ging,
War der, an dem das Netze hing.

© Sebastian Dommel, 2008

  
  

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