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Dein Ritter

Ich wollt ich wär dein Ritter,
Dann wär die Liebe nicht so bitter!
Könnt dein Ritter ich doch sein;
Wärst du dann vielleicht mein?

Um deine Ehre würd ich fechten,
In jede Gefahr würd ich hechten,
Deine Farben würd ich tragen
Und jeden Schmerz tapfer ertragen.

Um deine Gunst würd ich ringen,
Wenn‘s sein muss für dich springen!
Eine Strophe würd ich reimen
Um ein Lächeln zu erheimen.

Würdest du mich nur erwählen
Müsst ich mich nicht länger quälen.
Oh wüsstest du wie ich fühle:
Es kostet mich so viel Mühe!

Ich sollt es dir doch sagen;
Dann müsst ich mich nicht länger plagen.
Doch welche Worte soll ich nehmen
Ohne mich gleich zu schämen?

Ganz bestimmt würd ich starren
Und innerlich gänzlich verharren,
Hielt meine Lippen verschlossen
Als wär aus Bronze ich gegossen!

Und fänd ich doch den Mut
Dir zu zeigen meine Glut;
Würd ich dich am Arme nehmen
Und einfach mit dir gehen.

Doch ein Ritter bin ich nicht;
Nun erblick ich doch das Licht!
Dein Dichter möcht ich sein;
Wärst du dann vielleicht mein?

© Christian Skrotzky

© Autoren. Lose Sammlung, 2011

  
  

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