Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Karl Siebel » Der treue Ritter


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Der treue Ritter

Es war ein Ritter ohne Furcht,
Ein Ritter ohne Tadel;
Sein Arm von Kraft, sein Schwert von Stahl,
Sein Herz von Edel und Adel.

Hüte dich! hüte dich, Jungfräulein!
Das muß ein gefährlicher Ritter sein!

Und wo er ging, und wo er stand,
Blieb still kein Schleier hangen;
Sie sah'n ihm zu, sie sah'n ihm nach,
Sie sah'n mit bangem Verlangen.

Hüte dich! hüte dich, Jungfräulein!
Das muß ein gefährlicher Ritter sein!

Der Ritter sprach: "Mein Arm! mein Schwert!
Dem Kaiser weih' ich's immer!
Es starb die Maid, die ich geliebt,
Eine Andre liebe ich nimmer!"

Schaurige, traurige Liebespein!
O selig! o fröhlich! geliebt zu sein!

Karl Siebel

   
  
  

Vorheriges Gedicht von Siebel Nächster Text von Siebel
   Gefällt Dir das Gedicht von Siebel?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
18./19. Jh.  • Rudolphi: Treue 
19./20. Jh.  • Lingg: Die Treue Favorit unserer LeserFavorit unserer LeserFavorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Marie Itzerott: „Andine.“ - VII. 
19./20. Jh.  • Eduard Stucken: Garben auf dem Feld 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek