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Verwandte Gedichte

 Knodt, Das Gesicht der Einsamkeit 
 Rilke, Du meine heilige Einsamkeit 
 Peschkau, Einsamkeit 
 Reinhold Fuchs, Einsamkeit 

 

Das Gesicht der Einsamkeit

Karl Ernst Knodt


Auch die Einsamkeit hat ihr Gesicht -:
Wers noch nicht erschaut, der ahnt es nicht.
Streng sind ihre Züge, ernst wie einer Toten.
Ihre Blicke sind beredte Boten
Der verschwiegenen Ewigkeit,
Der vertrauten Schwester aller Einsamkeit.
Wo sich Erd und Himmel zart berühren,
Sind der Ewigkeit verborgene Thüren.
Grüner Wald und braune Haide:
Liebste Freunde sind ihr beide,
Und ins stille Kämmerlein
Tritt sie flinken Fusses ein.

Wenn die Einsamkeit die Flügel breitet
Und in Sehnsucht ihre Seele weitet,
Tritt die Gottheit durch die offne Pforte
Und verkündet ewigen Lebens Worte.
Wie verklärt strahlt das Gesicht der Einsamkeit:
Zu des Himmels Vorhof fühlt sie sich geweiht.

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Du meine heilige Einsamkeit

Rainer Maria Rilke


Du meine heilige Einsamkeit,
du bist so reich und rein und weit
wie ein erwachender Garten.
Meine heilige Einsamkeit du -
halte die goldenen Türen zu,
vor denen die Wünsche warten.

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Einsamkeit

Emil Peschkau


Als höchstes Glück auf Erden schätz'
Ich stille Einsamkeit,
Indeß mit der Bedingung stets,
Daß man dabei — zu zweit.

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Einsamkeit

Reinhold Fuchs


Einsamkeit, als Fürstin stolz und schön
Thronst du auf den steilsten Alpenhöhn,
Beutst den Kranz aus lichtem Edelweiß
Kühnen Klimmern dar als Siegespreis.

Einsamkeit, als Hirtenmädchen traut
Ruhst du, braungeäugt, im Heidekraut,
Windest lächelnd unter'm Föhrenbaum
Wilde Rosen in des Wandrers Traum.

Einsamkeit, als Mutter singest du
Kampfesmüde Herzen leis in Ruh;
Die zu tief der Pfeil des Schmerzes traf,
Wiegst du ein in traumlos ewigen Schlaf ...

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