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Der Wetterhahn

O Wetterhahn, o Wetterhahn,
schau dir mal das Wetter an.
Setzt dich ganz schnell hier auf den Mist,
bis das Wetter besser ist.

Da sitzt der Hahn nun auf dem Dreck
und die Henne läuft ihm weg.
Das ärgert ihn und auch sodann
fängt er schier zu krähen an.

Doch ganz plötzlich, welch laut Geschrei,
schlechtes Wetter ist vorbei.
Das hat der Wetterhahn gemacht –
alles auf dem Hofe lacht.

Seit dem sitzt nun das Federtier,
ist es schlecht, das Wetter, hier
auf jenem großen Haufen Mist,
bis es wieder besser ist.

Doch oft hat er auch schon gekräht,
was der Bauer nicht versteht.
Und das Wetter, es blieb so schlecht,
war der Bäuerin auch recht.

Ich glaub es nicht, dass auch der Hahn
unser Wetter ändern kann.
Denn sitzt mal nicht, er auf dem Mist,
bleibt es auch, so wie es ist.

© Karl-Heinz Wienke, 2001

  
  


Karl-Heinz Wienke   

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