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Ich gleiche einem, der zu reichlich Frucht

Ich gleiche einem, der zu reichlich Frucht
Gesammelt trägt in seines Korbes Bucht.
Da fällt von dessen Rand ihm viel zur Erde
Und muß, statt daß es froh genossen werde
Im feuchten Schmutz am Weg verwesen.

Denn niemand ist, der meiner Bürde Wucht
Das Stückchen Weg mit mir zu teilen sucht.
Zwei liebe Hände hätt' ich nur vonnöten,
Zwei gute Hände, die mir Hilfe böten
Und das Verlorne brächten mir zurück -

So aber wird mit jeder Frucht ein Stück
Von meinem Herzen in den Schmutz getreten.

Josef Weinheber

  
  

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