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Herbst.

Still schreit’ ich dahin über raschelnde Blätter
durch die dunkle Schwermut der herbstlichen Flur,
es zittert der Tau auf sterbenden Blüten
wie eine heimliche Tränenspur . . .

Von fern tönt ein Lied – verlorene Klänge
einer klagenden Handharmonika,
seltsam – da ist mir’s, als riefe mich jemand,
als hört’ ich dich rufen, als wärst du mir nah . . .

Die weinenden Blüten schauern in Winde,
die Schatten sinken, der Regen rauscht –
und immer leiser die klagende Stimme –
meine müde, einsame Seele lauscht . . .

Leon Vandersee
Aus der Sammlung Con sordino

  
  

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