Der SheriffFür meinen Freund Richard Hofmann
Knapp zwei Meter ragt der Hüne,
hoch nach oben, sehr massiv,
ist für seine Frau und Kinder,
das fest stehende Stativ.
Hundertfünfundzwanzig Kilo,
Felsgestein aus Haut und Blut,
räumt beiseite, was im Weg ist,
tief im Innern herzensgut.
Hände groß wie Kohleschaufeln,
was er anfasst, wird zerstört,
jeden Tag in seinem Laster
die Landstraße ihm gehört.
Fingerkuppen breit wie Schwerter,
für ein Handy viel zu groß,
wenn es seinen Kindern schlecht geht,
wächst auch ihm im Hals ein Kloß.
Vielen Dank, dass Du mein Freund bist,
ohne Dich käm’ ich schlecht klar,
Du bist jemand, den ich brauche,
und als Mensch ein Superstar. Norbert van Tiggelen, 2007
Aus der Sammlung Mal dies, mal das |