Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Norbert van Tiggelen » Lustiges » Angeschissen


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Angeschissen

Eine Katze jagt ne Maus,
Himmel, Herrgott - welch ein Graus.
Maus - nicht dumm, obwohl sehr klein -
flüchtet in den Kuhstall rein.

Dort sieht sie 'ne dicke Kuh,
rennt behände auf sie zu,
fragt sie dann, mit ganzem Mut,
ob sie auf ihr kacken tut.

Mäuschen will sich damit tarnen,
Kuh holt Luft, ganz ohne warnen
drückt sie einen Fladen raus
und bedeckt damit die Maus.

Doch verdammt, was für ein Mist!
Schwänzchen noch zu sehen ist.
Katze packt an diesem an,
das Gemetzel so begann.

Die Moral von dem Gedicht
ist sehr klug und hat Gewicht:
Nicht ein jeder, der bescheißt,
ist Dein Feind, und dazu dreist.

Andersrum wird auch noch klar,
ist gewiss sehr sonderbar:
Wer Dich aus der Scheiße zieht,
muss kein Freund sein – so ein Shit.

Norbert van Tiggelen
Aus der Sammlung Lustiges

  
  


Norbert van  Tiggelen   

Norbert van Tiggelen


   


Vorheriges Gedicht von Norbert van Tiggelen Nächster Text von Norbert van Tiggelen

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
19./20. Jh.  • Klabund: Die Wirtschafterin Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
2008  • Andreas Kley: Vogelwelt     
2008  • Andreas Kley: Herrschaft und Gesinde     


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek