Etwas bleibtIch habe nichts, was ewig könnte bleiben
Nichts, was für immer wichtig wär´
Doch dich mein Kind darf ich begleiten
Ich wollt´, die Welt wär´ besser um uns her
In deinen Augen spiegelt meine Liebe
Du wärmst mein Herz, in das dein Lachen fällt
Ich wüsste nicht, wo ohne dich ich bliebe
Du bist der Sinn für mich der endlich zählt
Längst musste ich erfahren Angst und Lüge
Wir alle führen unsre Hölle mit
Das Leben prägt, ich trage seine Züge
Die Maske lacht, der Mensch dahinter litt
Doch wenn mein Kreis sich irgendwann wird schließen
Dann bist auch du ein Teil der Ewigkeit
Was wir aus tiefstem Herzen lieben
Ist nie verloren, etwas bleibt
Aus: Nationalbibliothek des deutschsprachigen
Gedichtes, Ausgewählte Werke II © Silvana E. Schneider, 1994 |