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OSTERN DER KINDHEIT

WIE war der österliche Himmel weit,
der meine Kindheit leichthin überblaute,
wenn ich durch zarte Zweige zu ihm schaute
in ahnungsvoller Gottergebenheit!

Wie war die österliche Luft befreit
vom Frost, der sonst den Atemzug verrauhte,
wie zog sich die vom Gnadenglanz betaute
ins tiefste Herz, lautre Holdseligkeit!

Palmkätzchen trug man still im Arm nach Haus,
und Primeln standen auf dem Fensterbord,
und lang im Zimmer lag der Abendschein ...

Und das ging Jahr um Jahr so für sich fort:
Wie konnte das auch je zu Ende sein?
Lischt denn das ewige Licht der Seele aus?

Richard Schaukal
Aus der Sammlung Herbsthöhe

  
  

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