Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Hugo Salus » Ernte » Die Boten


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Die Boten

Meine Mutter hört' ich einmal sagen,
Daß Gebete von der Lippen Rand
Englein nehmen und im Nest der Hand
Sie behutsam in den Himmel tragen.

Lächelnd hört' ich's. Ach, in jenen Tagen
Hat mein Herz die Sehnsucht nicht gekannt,
Die zum Flug die dunklen Schwingen spannt,
Liebesseufzer und der Sehnsucht Klagen!

Englein, Englein mit den lieben Händen,
Wollt ihr mir den Botendienst versagen?
Der Geliebten möcht' ich Botschaft senden,

Eurer Schwester sollt ihr Grüße tragen.
Englein, liebe Englein, hört mein Flehen!
Euren Händen soll kein Leids geschehen ...

Hugo Salus
Aus der Sammlung Ernte

  
  

Vorheriges Gedicht von Salus Nächster Text von Salus
   Gefällt Dir das Gedicht von Salus?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
19./20. Jh.  • Hausmann: Einladung und Heilsverlangen 
18./19. Jh.  • Eichendorff: Viele Boten gehn und gingen Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
19. Jahrhundert  • Friedrich Brunold: Meine Boten 
19./20. Jh.  • Kreiten: Der Minne Boten 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek