Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Hugo Salus » Die Blumenschale » Der Nachtwandler


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Der Nachtwandler

Nun hält die Nacht den dunklen Monolog
Vor dem gewölbten Ohr des Alls.
Am Himmel Auf ihrem alabasterweißen Schimmel
Sprengt Luna her, die, ach, mein Herz betrog.

Durch der Planeten silbernes Gewog',
Durch der Milliarden Sterne Lichtgewimmel
Sprengt sie dahin durchs festliche Getümmel,
Der nachzuspähn ein Fluch mein Herz bewog.

Einst war der Tag mein Gott. Nun geh' ich bang
Durch sein zu grelles Licht und sehne mich
Empor, empor, wo Lunas Schleier wehen;

Nach ihrem Menschenohr verwehrtem Sang
Und lieb' dich, Luna, und verfluche dich
Und möcht' in deinem Reich verloren gehen ...

Hugo Salus
Aus der Sammlung Die Blumenschale

  
  

Vorheriges Gedicht von Salus Nächster Text von Salus
   Gefällt Dir das Gedicht von Salus?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
19./20. Jh.  • Kalbeck: Nachtwandler 
19./20. Jh.  • Däubler: Der Nachtwandler 
19./20. Jh.  • Liliencron: Der Kartäusermönch 
19./20. Jh.  • Leschivo: Bange Sorge 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek