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Das Wunder

Heut nacht hat was Helles mich aufgeweckt,
Aus meinen Träumen mich aufgeschreckt;
Ich lief ans Fenster, so wie ich war,
Da sah ich die Welt ganz wunderbar:
Auf Baum und Rasen, auf Strauch und Reis
Lag's fingerdick flimmernd und schimmernd und weiß;
Und drüber der Mond. Mir fiel's nicht ein,
Was mag das nur für ein Wunder sein?
Ah, dacht' ich, verträumt noch und ganz versonnen,
Da ist wohl des Mondscheins Milch so geronnen? -
Doch, wie ich das Fensterbrett näher beseh,
Plötzlich weiß ich's: das ist der erste Schnee.
So märchenweiß wird nur die Welt,
Wenn sie der leuchtende Schnee erhellt!
- Da hab' ich ganz laut vor mich hingelacht
Und hab' ganz still im Herzen gedacht:
Heut möcht' ich wirklich gern Kinder haben,
Fünf blonde Mädel, drei braune Knaben,
Und möcht' mich jetzt über ihr Bettchen neigen:
Kinder, Kinder! Wacht auf!
Ich will euch auch wirklich ein Wunder zeigen!

Hugo Salus
Aus der Sammlung Kinderlieder

  
  


Hugo Salus   

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