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Gruß an Junkers.

Ich kenne den Herrn Junkers nicht.
Mag es auch schmeichlerisch klingen,
Ich widme ihm dennoch dies Gedicht,
Beschwingt von seinen Schwingen.

Aus meiner Laune steigt es frei,
Entflogen, nicht entwachsen.
Es reimt sich Kriecher- und Fliegerei
Nicht einmal gut in Sachsen.

Ich bin mit Junkers' Maschinen schon
Oft über die Lande geflogen,
Hab meinen Tages und Wochenlohn
Darüber oft weit überzogen,

Sprach immer zu mir zuvor: Ȇberleg's
Dir!« – Aber flog doch aufgehimmelt
Durch Wetter und Wolken. Und fand unterwegs
Ein Glück, das unten verschimmelt.

Ich stehe nun – scheint's mir – auf gleichem Fuß
Mit den Möwen, Adlern und Schwalben.
Ich sende Herrn Junkers meinen Gruß
Und komme ihm zweimal einen Halben.

Joachim Ringelnatz, 1929
Aus der Sammlung Flugzeuggedanken

  
  


Joachim Ringelnatz   

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