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Gebotene Strenge

Mild sei dein Spruch und Urtheil, wenn es gilt,
Das Thun und Lassen Anderer zu richten,
Denn frei ist unser Wille, ach! mit nichten,
Wenn grimm empor die Fluth des Lebens schwillt.

Doch giebt's ein seiner Macht entrückt Gefild,
Ein sel'ges, wo kein Widerstreit der Pflichten,
Kein Zwiespalt zwischen Herz und Welt zu schlichten,
Und hier sei nur gerecht, nicht länger mild!

Es ist die Kunst. Wer sie nach Würden ehrt,
Der Nachsicht wird und muß er sich entschlagen,
Sieht er ihr heiliges Gesetz versehrt.

Und will sich das Gemeine an sie wagen,
Dann ziemt es ihm, mit seines Zornes Schwert
Die Schächer aus dem Tempel zu verjagen.

Betty Paoli

  
  

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