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Der Fluss

Hab manchen Fluss gesehen
so zwischen den Hügeln gehen
im Morgenlicht,
im späten Abendscheine.
Aber der eine,
aber der eine war es nicht:

der schmale Fluss des Knaben
droben in Oberschwaben,
fast nur ein Bach.
Ich hör’ ihn heut noch plätschern.
Mit Angeln und Ketschern
stellten wir heimlich den Fischen nach.

Bei Eschen und bei Mühlen,
wie lag sich’s lind im Kühlen.
Das Wasser rann
von Dorf zu Dorf und weiter.
Die Himmelsleiter,
selig, flog unser Herz hinan.

O Uferkies und Wellen!
Ihr Tage fern, ihr hellen,
von Glück so schwer!
Was er als Kind besessen.
Und wärs auch noch so lange her!

Dr. Owlglaß
Aus der Sammlung Im letzten Viertel

  
  

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