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Ach, einsam sein!...

Ach, einsam sein! Wie stolz und einsam stand
Ich in der Heimat! Glücklich. Denn ich wollt's!
Ich war ein Baum, der aus dem Unterholz
Allein hinaussah in das weite Land.

Doch jetzt bin ich ein Baum, vom Uferrand
Hinweggerissen, als der Winter schmolz,
In dieses Großstadtstromes Wogenbrand -
Und wieder bin ich einsam - doch nicht stolz...

Denn was ist mir die wildbewegte Flut?
Was bin ihr ich? - Nur herrenlose Trift, -
Ein Teil der Masse, - im Gewühl allein - -!

Und grausam fühl ich eins: Entwurzelt sein
Ist das gemeinste Schicksal, das uns trifft!
Die Heimat aber ist das höchste Gut.

Anton Alfred Noder
Aus der Sammlung Zwanzig Sonette

  
  

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