Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Zeitgenössische deutsche Dichtung » Elisabeth Kreisl » Kinder » Herbstgeister


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Herbstgeister

Für Kinder

Heut bin ich in Wald und Heide
beim Herbst, dem Malermeister.
Frischer Wind schüttelt die Bäume,
als pusteten die Geister.

Plötzlich höre ich ein Rascheln,
ein sonderbares Schnaufen,
sehe Kugliges mit Stacheln
eilig ins Dickicht laufen.

Wer klopft da an den Baum so laut,
ganz in meiner Nähe?
Zögernd hab ich mich umgeschaut,
ob ich den Geist erspähe.

Wer bewarf mich mit einer Nuss,
wollte er mich necken
oder gar mit Hokuspokus
mich still und leis erschrecken?

Wer rennt als borstige Gestalt
mit grunzender Gebärde
und einem Rüssel durch den Wald,
durchwühlt ganz tief die Erde?

Wessen Geräusche höre ich
heut auf meiner Wandertour?
Geister sehe ich ringsum nicht
in der bunten Herbstnatur.

© Elisabeth Kreisl, 2014
Aus der Sammlung Kinder

  


Elisabeth Kreisl   

Elisabeth Kreisl


   


Vorheriges Gedicht von Kreisl Nächster Text von Kreisl

 
   Herbstgedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
2020  • Irmgard Adomeit: Gottes Geist 
1867  • Weyhe-Eimke: Hannovers Huldigung 
2013  • Detlef Maischak: Ach, ruhloser Geist 
2013  • Andrea Rodner: BEWEGUNG UND GEIST 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek