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Die heiße Sommerzeit ist verglüht

Schon pfeift der Wind ein herbstliches Lied
mit frischem, rauschendem Blätterklang.
Die heiße Sommerzeit ist verglüht,
bald werden die Sternennächte lang.

Der Ruf der Amsel klingt nun leise,
Eichhörnchen holt sich Wintervorrat,
der Igel logiert klugerweise
zwischen den Laubblättern - ganz privat.

Schaffe sich jeder nun ein Daheim,
worin sich erwärmt seine Seele,
polstere es gemütlich gar fein,
dass es ihm an Wärme nicht fehle.

Dann können die Herbststürme wühlen
mit wilder und ungestümer Art.
Nur der wird Geborgenheit fühlen,
der beizeiten vorgesorget hat.

© Elisabeth Kreisl, 2014
Aus der Sammlung Herbst

  


Elisabeth Kreisl   

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