Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Karl Ernst Knodt » Von Sehnsucht, Schönheit, Wahrheit » Schönheit » Der Richter


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Der Richter

Du seufzest: "Ahasver stirbt nicht,
Nie Ahasver im Herzen
Der Menschheit, die in Nacht ums Licht
Sich müht - voll steter Schmerzen."

Doch sterben auch die andern nie
Die jubelnd über die Erde,
Vor keiner Macht gebeugt das Knie,
Rufen ihr siegendes "Werde!"

Ihr strahlendes: "Wir sind Kinder des Lichts
Und glauben der Sonne Siegen,
Nicht aber glauben wir ans Nichts,
Noch an endliches Unterliegen."

In dieser jauchzenden Siegerschar
Wandelt hochhäuptig der Dichter.
Er weiß: Noch jeden Morgen war
Das Licht der Dunkelheit Richter!

Karl Ernst Knodt
Aus der Sammlung Schönheit

  
  

Vorheriges Gedicht von Knodt Nächster Text von Knodt
   Gefällt Dir das Gedicht von Knodt?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
1903  • Kempner: Unschuldig verurteilt sein 
Realismus  • Hammer: Ein Richter 
Romantik  • Strachwitz: Der Richter von Usedom 
Aufklärung  • Schiller: Der berufene Richter 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek