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Tiefe Stimmen

Tiefe Stimmen hör ich raunen
durch den Boden unterm Fuß.
Und in einer meiner Launen
rufe ich: Ein schöner Gruß!

Und die Stimmen raunen wieder.
Dann sagt einer laut: Wer spricht?
Und ich beuge tief mich nieder
und ich rufe: Sag ich nicht!

Da erklingt brutales Brüllen:
Ah, da ist ein junges Weib!
Lasst uns dieses Weib enthüllen!
Lasst uns greifen seinen Leib!

Lasst uns gehen, es zu holen,
denn es wollte uns verklapsen!

Lasst im Keller auf den Kohlen
uns die Backen ihm versohlen!
Es dann nehmen wie ein Fohlen!

Lasst es wiehern! Lasst es johlen!
Lasst es keuchen! Lasst es japsen!

Herrlich, so ein Zeitvertreib!

© Andreas Kley, 2015
Aus der Sammlung Das Dunkel

   
  
  


Andreas  Kley   

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