Schon pflückt die sanfte HandGedicht von (Alfred Henschke) KlabundSchon pflückt die sanfte Hand des frühen Morgens
Wie reife Frucht die immergrünen Sterne.
Es glüht die Sehnsucht ihres süßen Sorgens
Im Fenster der erwachenden Taverne.
Wirf einen Stern in meinen offnen Blick!
Ich hab nicht Hände frei, um ihn zu wahren.
In meinen Händen trag ich das Geschick
So dünn wie Glas von tausend Menschenjahren. (Alfred Henschke) Klabund
Aus der Sammlung Sterne |