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Gedichte » Johann Gottfried Kinkel » 3. Mittags


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3. Mittags

Hier sitz' ich wieder an dem Tische,
Wo du mit mir ermüdet saßest;
Gelehnt ay jene Fensternische,
Wo schlummernd du der Müh'n vergaßest;
Es labt mich Wein desselben Fasses,
Vielleicht gar aus demselben Becher:
Ich fühle frei mich alles Hasses,
Doch meine Liebe ward nicht schwächer.

Es war des rauhen Winters Kälte,
Die uns in Schmerzen hier vereinte,
Als Hoffnung noch den Pfad nicht hellte,
Als noch dein Saphirauge weinte.
Nun fern von dir, doch glückdurchdrungen
Von deiner Nahe Glutempfindung,
Denn unsre Ketten sind zersprungen
Und ewig unsre Herzverbindung!

Johann Gottfried Kinkel, 1843

  
  

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