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Besinnliche Zeit

Bald ist es nun wieder soweit,
vor uns liegt die besinnliche Zeit.
Es kehren Friede, Wärme und Ruhe in uns ein,
seltsam - immer in der Weihnachtszeit
wolln wir  bessre Menschen sein.
Dann sehn wir den Glanz in den Augen der Kinder
und meinen, wir haben genug getan,
das auch Tränen glänzen, haben wir vergessen.
Wie viele Kinder haben selbst Weihnachten
nichts zu essen!?
Wir spenden paar Euros für die Vergessnen,
am Rand der Welt,
beruhigen damit unser Gewissen.
Ab Januar gehört uns ja wieder allein alles Geld,
vom Leid des anderen wolln wir dann nichts mehr wissen.
Ein Stück Brot, ein Dach über dem Kopf, eine warme Decke
das sind oft die Wünsche der Ärmsten dieser Welt.
Wie leicht ließen sie sich alle erfüllen
– auch für ganz wenig Geld !

Jedoch dafür braucht es ein anderes Denken,
wir müßten uns alle besinnen.
Nicht nur in der Weihnachtszeit die Armen beschenken,
Hunger tut immer weh

– laßt uns schon im Januar beginnen!

© Maria Kindermann, 2009

   
  
  

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