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Seguidillas - III.

Ich bitte nicht um Lindrung
Für dieses Kranken,
Dass ja nur Keiner wisse
Meine Gedanken.

Beschlossen hab’ ich,
Dass mich die Zeit beglücke,
Ihr Zeit zu lassen.

* * *

Ein Fischer bin ich, Herrin,
Und am Gestade
Stell’ ich der Liebe Netze,
Sie dort zu fangen.
Doch nun geschieht mir,
Dass ich in meine Netze
Mich selbst verstricke.

* * *

Kehre zurück, mein Seufzer,
Auf deinem Pfade!
Schon liegt mir Die im Arme,
Der ich dich sandte.

* * *

Wie es die Knaben machen,
Die springen wollen:
Sie laufen weit zurücke,

Um weit zu kommen;
So komm’ ich immer,
Je mehr ich dich gemieden,
Je kühner wieder.

* * *

Du hast in meinem Herzen
Entflammt dies Feuer.
Nun denkst du es zu löschen

Mit deinen Seufzern?
Gott sei mir gnädig!
Wie wenig doch verstehst du
Von solchen Bränden!

* * *

Ein Mägdlein frug die Mutter:
Sage mir, bitte,
Was ist das, was die Leute
Nennen „die Liebe?“

Und die entgegnet:
Kind, möge Gott dir nimmer
Dies Wort erklären!

Paul Heyse
Aus der Sammlung Spanische Volkspoesie

  
  


Paul Heyse   

Paul Heyse


   


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