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An eines Eichbaums Fuß...

An eines Eichbaums Fuß, am Waldesrand,
Am Weg der Menge spielt ein Leiermann
Sein altgewohntes Lied, nur dann und wann
Erlahmt des blinden Greises müde Hand.

Das gleiche Lied klingt immer durch den Wald.
Nur wen'ge rührt es. Doch es trifft ins Herz
Den Liebenden sein bittrer Alltagsschmerz,
Der ruhlos, wie der Kinder Weinen, schallt.

Im Waldesrauschen fern noch klingt das Lied,
- Ein kleiner Ton der großen Einsamkeit.
Der Waldung Grenze glänzte schwarz und weit,
Da in dem Westen blaß die Sonne schied.

Georg Heym
Aus der Sammlung Frühwerk

  
  

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