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An den Tod

Wer bist du wunderlicher Tod, du harter,
Wer bist du, der du trittst in Fetzen
Jedwedes Menschenrecht. Gesetzen
Sprichst du nur Hohn. Zur blutgen Marter

Klirrt an unschuldger Brust des Messers Wetzen.
Des Schurken roten Schädel zarter
Wohl streichelst du, doch stets gescharter
Sendest du Guten Pestgeschwader, hetzen

Tust du auf uns den Mord. Wie Metzen,
Die man nicht von sich schütteln kann, so kleben
An uns des Aussatz Beulen. Letzen

Tust du dich an dem Blick und dann entschweben,
Um dich, ein riesger Geir, zu setzen
Auf ganz Gesunde, daß du frißt ihr Leben.

Georg Heym
Aus der Sammlung Frühwerk

   
  
  

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