Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine   Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Georg Heym » Frühwerk » An Chryseis


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

An Chryseis

Du heißt Chryseis, denn dich umwallt
Sonnengeborenes Gold.
Flutendes Meer
Wallenden Feuers
Wallt's um dich her.
Wie wenn der Sonnenball
Über die Wogen glänzt,
Spielt dein blauendes Aug
Über das Sonnengold.
Könige neigen sich dir.

Weile Lichtstrahl, Sonnenkind,
Weile den Sonnentag,
Sinkt die Sonne hinter den Wald,
Gehst du ja mit hinab.
Dann kommt die Nacht,
Grau, traurig, leer,
Letztes Schimmern deines Glanzes
Schwebt noch von den Sternen her.

Georg Heym
Aus der Sammlung Frühwerk

  
  


Georg Heym   

Georg Heym


   


Vorheriges Gedicht von Heym Nächster Text von Heym
   Gefällt Dir das Gedicht von Heym?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
18./19. Jh.  • Wieland: Der neue Amadis, 3. Gesang 2 
19./20. Jh.  • Heym: Chryseis 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek